Kreative Phasen des eigenen Schlafzyklus nutzen – So gehts!

Wann sind Sie am kreativsten?

Diese Frage haben wir uns bei Overnightprints.de gestellt. Schließlich gibt es in unserem Arbeitsablauf täglich Situationen in denen wir kreativ werden müssen.

Wann haben Sie Ihre besten Ideen?

  • Wussten Sie, dass Sie sich Ihr größtes Potenzial in der Zeit zwischen zwei und fünf Uhr nachts zunutze machen können?
  • Das glaubt jedenfalls ein berühmter internationaler Autor.
  • Er hat sogar enthüllt, dass er eines seiner meistverkauften Bücher in diesen frühen Morgenstunden geschrieben hat.

Menschen in aller Welt wachen oft in diesen frühen Stunden auf. Zuerst scheint es, als wäre der Toilettengang verantwortlich. Doch vor einigen Jahren hat Autor Wayne Dyer dieses Phänomen in einem neu erschienenen Buch diskutiert.

Den Inhalt dieses Buches hat Dyer geschaffen, indem er täglich zwischen zwei und fünf Uhr früh geschrieben hat.

  • Er ist der Meinung, dass es nicht er selbst ist, der während dieser Stunden vor der Dämmerung schreibt, sondern die „Quelle“. Er theoretisiert, dass wir unser größtes Potenzial vor Tagesanbruch erreichen.
  • Dryer legt nahe, dass „wir uns fallen lassen; wir sind am verwundbarsten und offen für Kreativität, wenn wir zwischen zwei und fünf Uhr morgens aufwachen“.

Er ermuntert die Leser, in diesen Stunden, die er für die Spitzenzeit hält, zu schreiben. Ich war äußerst fasziniert und entschied mich, es auszuprobieren. Nach einigen Tagebucheintragungen um 3 Uhr morgens begann seine Theorie, bei mir Widerhall zu finden.

Ich war in der Lage, eine tiefere Ebene der Kreativität anzuzapfen und tiefgründige neue Ideen zu entdecken.

Es scheint, als würden die Ablenkungen des Tages uns davon abhalten, unser Höchstpotenzial zu erreichen, da unser Kopf voller Fristen, To-do-Listen und anderer Reize ist.

Was auch immer Sie von einem geruhsamen Schlaf abhält, versuchen Sie es einmal mit diesem Experiment:

  1. Beim nächsten Mal, wenn Ihr Körper Sie wieder in den frühen Morgenstunden aufwachen lässt, zwingen Sie sich dazu, für ein paar Minuten wach zu bleiben.
  2. Schreiben Sie auf, was Ihnen gerade durch den Kopf geht. Egal was. Listen Sie Ihre Ängste, Sorgen, Ziele oder beliebigen Gedanken auf.
  3. Schreiben Sie für wenigstens ein paar Minuten, bevor Sie weiterschlafen. Vielleicht erhalten Sie bei den ersten paar Versuchen keine tiefgründigen Lösungen. Wenn Sie sich jedoch herausfordern, den Stift ein paar Mal pro Woche aufzunehmen, werden Sie vielleicht überrascht werden. Vielleicht entdecken Sie eine effektive neue Geschäftsstrategie oder beheben eine quälende Sorge. Zumindest werden Sie ein neues Hilfsmittel haben, Ihre Sorgen und Frustrationen loszuwerden. Und Sie werden in Ihrer neu gefundenen Stille schwelgen.

Jasmin Schmidt

Jasmin Schmidt ist Redakteurin bei Overnightprints. Recherchen zu Branchenentwicklungen im Druckbereich, neue Drucktechnologien sowie Marketingstrategien mit Printmedien und klimaneutrale Produktion gehören zu den bevorzugten Themengebieten.