Ein „Dankeschön“ auf Visitenkarten

Neulich habe ich in einem Post über die Tendenz gesprochen, dass die Leute erst einmal alles greifen, was man Ihnen reicht und wie ihr das zu eurem Vorteil nutzen könnt, indem ihr ihnen eure Visitenkarte in die Hand drückt.

Natürlich, wenn jemand eure Karte nicht erwartet, kann es sein, das derjenige nicht weiss was er damit anfangen soll. Aber sie werden beinahe sicher näher hinsehen, was ihr ihnen da gerade gegeben habt.

Deshalb ist es ziemlich sinnvoll, sicherzustellen, daß die Karte die ihr ihnen gebt etwas nützliches, interessantes oder cleveres enthält – etwas das euch dabei hilft ein Gespräch noch etwas zu verlängern oder eben ein Gespräch überhaupt erst einmal zu eröffnen. Damit ihr einen Ansatzpunkt habt, um darüber zu sprechen was ihr tut.

Tom Hopkins, der Autor von „Erfolgreich verkaufen für Dummies“ schlägt zum Beispiel vor, dass ihr euch ein kleines bisschen Zeit nehmt und „Dankeschön“ auf die Karten schreibt und diese dann parat haltet.

Warum diese konkrete Formulierung? Weil ihr dabei bescheiden wirkt, nett und spontan. Nicht bedrohlich. Und weil das Angebot, jemandem behilflich zu sein, ihn sich wichtiger fühlen lässt.

Natürlich, gibt es auch auch andere Möglichkeiten eine Visitenkarte aufzuwerten um eine Reaktion zu provozieren und ein Gespräch anzuregen. Ein Loch in die Karte zu stanzen ist eine Möglichkeit, die ich schon früher einmal erwähnt habe.

Die Idee mit dem „Dankeschön“ ist mir vorher noch nicht über den Weg gelaufen, deshalb wollte ich sie gleich mit euch teilen. Ich glaube ich werde das gleich einmal bei einigen meiner eigenen Visitenkarten ausprobieren und euch Bescheid geben, was passiert.

Wenn ihr dann jemandem so eine Karte gebt und sie euch fragen, warum da „Dankeschön“ steht, könntet ihr dann zum Beispiel sagen „Ich denke ich bedanke mich im Voraus dafür, das sich hoffentlich ein mal die Gelegenheit ergeben wird, ihnen im Bereich (hier könnt ihr dann euren Geschäftszweig nennen) behilflich zu sein.“