Gestaltungsprozesse beschleunigen

Generell lohnt es sich für jeden Gestalter, schnell zu sein, indem, was man tut. Das explorative Heranpirschen an Lösungen im Stile von Trial and Error ist sicher bei Eigenprojekten und Lernphasen unumgänglich. Schöner ist es, wenn ein Kreativer die Klaviatur an Funktionen und Optionen in Adobe InDesign, Photoshop und Co. kennt, um einen Workflow abzuspielen, wo sprichwörtlich Musik drin ist. Brenzlig wird ein ineffektiver Gestaltungsprozess immer dann, wenn mit Kunden für kleinere Aufträge wie etwa den mehrseitigen Flyer, ein Briefpapier oder Poster ein Pauschalbetrag vereinbart wurde. Da kann das Budget durch langsames Arbeiten und drohenden Korrekturschleifen dahinschmelzen wie Softeis in der Mittagssonne.

Hier sind nun drei Tipps, wie ihr euren eigenen Gestaltungsprozess beschleunigen könnt.

1.  Tutorials und Video-Trainings nutzen für eure Arbeitskompetenzen

Jeder, der Gestaltung in der Berufsschule und in seinem Ausbildungsbetrieb oder beim Studium gelernt hat, fühlt sich gut gerüstet für den Beruf. Doch genau mit dem letzten Schritt von der Ausbildung in den Kreativalltag sollte der erste Schritt der persönlichen Fortbildung beginnen. Insbesondere durch Tutorials und Video-Trainings erlernen Gestalter den Funktionsumfang der mächtigen Kreativprogramme und erleben zusätzlich, was gerade im Kommen ist an Stilen und Designrichtungen. Zusätzlicher Vorteil: mit dem Kennenlernen der neuen Funktionen wird der Arbeitsworkflow nicht nur breiter, sondern oft auch effektiver und damit die Arbeit am Kundenprojekt beschleunigt.

diverse digitale Tutorials um Desginprozesse zu beschleunigen
Verschiedene Pakete um Gestaltungsprozesse zu beschleunigen

Fazit: Durch stetige Fortbildung steigt der Nutzen für den Arbeitgeber. Und auch Kunden sind glücklich, wenn ihre Aufträge eine moderne Wirkung entfalten.

2. Deine Helfer zur Beschleunigung: Design-Vorlagen, Illustrationen und Presets

Es ist nicht notwendig, alle Gestaltungselemente auf einem Flyer selbst zu erstellen. Wenn jetzt zur Halloween-Party eingeladen wird, ist es aus Budget- und Kundensicht unsinnig, wenn der Gestalter den Kürbis und das Gespenst von A bis Z illustriert. Es gibt passende Illustrationen, die in einer Komposition zu einem ansprechenden Flyer angeordnet werden müssen.

Kreativen stehen eine Menge Presets für die Bildbearbeitung, Skripte für InDesign, Aktionen für Photoshop etc. zur Verfügung. Mit einem Klick lassen sich so Motive aufpeppen, Arbeitsgänge zusammenfassen und Visualisierungen ins rechte Licht rücken.
Besondere Helfer sind auch fertige Design-Vorlagen, die in kommerziellen Kundenprojekten genutzt werden können. Ganz gleich, ob die Kalendervorlage für 2017, die Mitarbeiterbroschüre oder die Flyervorlage für saisonale Ereignisse – passende Design-Vorlagen bieten Inspiration und machen es leicht, die vorgefertigten Designs an die Bedürfnisse des Kunden anzupassen. Weiterer Vorteil: in Arbeitsdateien zeigt sich oft ein systematischer Aufbau der Ebenen und Zeichen- und Absatzformate. Da lernen auch Liebhaber der Chaostheorie ganz nebenbei den optimalen Aufbau von Arbeitsdateien, die es einer späteren Bearbeitung leicht machen zum Wiedereinstieg.

ein einfach aber gutes Corporate Design muss nicht kompliziert sein
Corporate Design gut und schnell erstellt mit dem richtigen Tutorial

Fazit: Design-Vorlagen, Illustrationen und Presets bieten Inspiration und direkte Hilfe zur Beschleunigung des Arbeitsprozesses.

3. Vom Kundenbriefing bis zur Designpräsentation

Eine Beschleunigung des Gestaltungsprozesses kann auch durch die Minimierung von Korrekturschleifen erzielt werden. Der Goldtipp vorweg: stelle die richtigen Fragen zum Briefing und lass den Kunden reden. Was will er wirklich? Was ist das Ziel des Designs und was ist ihm besonders wichtig dabei? Sonst droht am Ende, dass du stolz auf deine Designlösung bist, sie aber nicht zum Problem deines Kunden passt.

Steht das Design, präsentiere es ansprechend. Eine wunderbare Möglichkeit bieten dabei Mockups. Gerade bei Corporate Designs, Faltflyern und Broschüren kann so schon ein fotorealistischer Eindruck von dem gedruckten Ergebnis gewonnen werden. Ein Wickelfalzflyer als PDF übersendet: schwierig. Der Kunde muss dreidimensional, also um die Ecke denken können. Als Mockup: alles klar … sofort verstanden. Mach es dem Kunden leicht, dein Designkonzept zu verstehen und es zu mögen. Mockups helfen dir dabei. Übrigens: auch für die Portfolioschau auf der Website sind Mockups die optimale Wahl!

Ein Beispiel für das Mockup zu einer Klappvisitenkarte

Das Mockup einer Visitenkarte mit beschleunigtem Gestaltungsprozess
Schnelle und einfach Gestaltung einer Visitenkarte

Das Mockup wird in Photoshop geöffnet und das fertige Visitenkartendesign eingefügt. Ein paar Klicks und schon steht die dreidimensionale Optik.

Für die Leser des OvernightPrints-Blogs stellen wir gern die Mockup-Datei zur Verfügung, die wir auch regelmäßig bei unseren Kunden nutzen.

Zum Download der Mockup-Arbeitsdatei für Klappvisitenkarten:
https://www.tutkit.com/dvd/das-grosse-mockup-paket-fuer-designer–99?start-video=4420

Meine Abschlussempfehlung für deinen persönlichen Erfolg: Die Kreativ-Flatrate TutKit.com bietet genau die Lösung für die Ansprüche heutiger Macher aus der Kreativ- und Medienbranche. Über 5.000 Video-Trainings und Texttutorials stehen zur individuellen Lernbereicherung bereit und über 8.000 Presets, Vorlagen und Mockups können direkt heruntergeladen und für eigene (und Kunden-) Projekte genutzt werden.

 

 

Jasmin Schmidt

Jasmin Schmidt ist Redakteurin bei Overnightprints. Recherchen zu Branchenentwicklungen im Druckbereich, neue Drucktechnologien sowie Marketingstrategien mit Printmedien und klimaneutrale Produktion gehören zu den bevorzugten Themengebieten.

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