Digitale Erfahrungen auf gedruckte Werbemittel übertragen

Sich Ergebnisse aus Content-Tests bei der Printwerbung zunutze machen
Google bietet eine Reihe von Tests an, mit dem man den Content seiner Webseite auf verschiedene Kriterien und Anforderungen prüfen und testen kann. Im Anschluss der Content Tests erhält man spezifische Daten, die einem dabei helfen können, die Webseite, sowie auch die Printerzeugnisse (Plakate, Flyer etc) gemäß den Testergebnissen zu optimieren und auf diese abzustimmen. Mögliche Testkriterien von Content Tests für Webseiten sind zum Beispiel Umsatz, Verweildauer, sowie Absprungrate der User.

Funktionen eines Content Tests

Die Funktionen eines Content Tests sind im Wesentlichen:

  • Die Leistungen verschiedener Webseiten miteinander vergleichen
  • Prozentsatz der am Content Test teilnehmenden Nutzer festlegen
  • Ziel des Tests bestimmen
  • Aktualisierungen des Test-Status per Mail abrufen
  • Durch Content Test wichtige Sachen über Kunden erfahren

Durch die erhobenen Daten aus dem Content Test kann man wichtige Sachen erfahren, die für die weitere Werbestrategie relevant sein können. Zum einen erfährt man, für welches Produkt oder für welche Dienstleistung sich der Kunde am meisten Interessiert. Diese Daten leiten sich zum Beispiel aus der Klickrate in Kombination mit der Absprungrate der jeweiligen Seite ab. Zum anderen kann man mithilfe von modernen Webseiten Analyse-Tools ziemlich genau feststellen, auf welcher Einzelseite der Internetpräsenz der potenzielle Kunde am meisten verweilt, wie lange er sich diese Seite anschaut und nach welcher Zeit er abgesprungen, d.h. eine andere Seite besucht hat. Daneben kann man auch sehen, mit welchem Endgerät der User die jeweilige Webseite besucht hat (z.B. Smartphone, Tablet oder Desktop PC, Windows/Mac). Diese Erfahrungen und Werte aus Content Tests lassen sich im Bereich Print nutzen.

Erfahrungen aus erfolgreichen A/B Tests auf Print übertragen

Die Erfahrungen und erhobenen Daten aus erfolgreichen A/B Tests und Content-Tests kann man sich gerade im Printbereich zunutze machen. Zum Beispiel auf Plakaten, Flyer oder in Broschüren und Faltblättern. Dadurch, dass man weiß, welches Produkt für den Kunden am interessantesten ist, kann man genau dieses Produkt gezielt bewerben mit einer Printkampagne. Zum Beispiel kann man dann das beliebteste oder umsatzstärkste Produkt hernehmen und daraus einen Werbeflyer gestalten. Dies hat den Vorteil, dass keine Zeit mehr damit verschwendet werden muss, Produkte oder Dienstleistungen zu bewerben, die ohnehin keine Abnehmer finden. Bevor überhaupt mit der Gestaltung des Flyers begonnen wird ist schon sicher, dass die Nachfrage nach dem Produkt bereits sehr hoch ist und der Werbeflyer hier noch einmal das Extra an Verkaufsförderung bringt.

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Daten aus Content Tests für die Entwicklung von Broschüren nutzen

Auch bei der Gestaltung von mehrseitigen Werbebroschüren kann man die Daten und Ergebnisse aus Webseiten Content-Tests nutzen. Aus den Testergebnissen kann man mitunter ablesen, welches Produkt am beliebtesten für eine bestimmte Zielgruppe ist. Und das ohne aufwendige Umfragen durchführen zu müssen. Ebenso macht man sich die Erfahrungswerte zunutze. So platziert man die Produkte, die die meiste Aufmerksamkeit im Internet auf sich ziehen konnten, schlichtweg ganz vorne in der Broschüre. Darüber hinaus kann sich aus den Content-Test-Daten auch eine Reihenfolge ergeben. Aus dieser Reihenfolge (z.B. Produkt Reihenfolge nach Beliebtheit) kann man dann für die Werbebroschüre eine Art TOP 5 oder TOP 10 erstellen. Auf diese Weise wird die Werbebroschüre authentisch und glaubwürdig, da es keine ausgedachte oder willkürliche Reihenfolge ist, sondern ein Abbild der Realität. Die Produkte, die tatsächlich am beliebtesten und interessantesten für den Kunden sind, stehen dann also auch in der Printbroschüre an erster Stelle.

Lohnt es sich, ein Produkt mit Print zu bewerben?

Gleichzeitig lässt sich aus den Testdaten auch ablesen, welche Produkte am schwächsten abschneiden bzw. für welche Produkte die potenziellen Kunden eher kein besonderes Interesse aufweisen. Aus diesen Daten lässt sich zum Beispiel ableiten, für welches Produkt es sich eher nicht lohnt, es mit Printwerbung zu bewerben. Oder im Umkehrschluss kann man natürlich auch diejenigen Produkte, die am schwächsten in den Tests abschneiden, am stärksten mit Print bewerben, um den Umsatz anzukurbeln. Allerdings wird ein Produkt, für das sich die Mehrheit im Internet nicht interessiert, in der heutigen Zeit wohl auch nicht wesentlich interessanter, wenn es verstärkt per Printwerbung beworben wird. Dies kommt natürlich letztendlich immer auf den Einzelfall an, so wie auch bei der Entscheidung der Bewerbung von Produkten stets auf den Einzelfall abzustellen ist.

Optimierung der Werbestrategie im Printbereich nach Content-Tests

Die Daten aus Content-Tests verraten einem viel über das Konsum- und Kaufverhalten der Kunden. Darüber hinaus lässt sich auf diese Weise einfach ermitteln, für welches Produkt sich der Kunde wirklich interessiert. Genau hier sollte man ansetzen und ggf. die komplette Werbestrategie noch einmal überarbeiten. Die Kundenansprache kann zum Beispiel verbessert werden oder die Priorität der einzelnen Produkte gemäß den Daten optimiert werden. All das kann zur nachhaltigen Verkaufsförderung von Produkten beitragen, denn was für den Kunden ohnehin schon interessant ist, genau das wird auch gekauft.

Jasmin Schmidt

Jasmin Schmidt ist Redakteurin bei Overnightprints. Recherchen zu Branchenentwicklungen im Druckbereich, neue Drucktechnologien sowie Marketingstrategien mit Printmedien und klimaneutrale Produktion gehören zu den bevorzugten Themengebieten.

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